Theater in unwägbaren Zeiten…

Welchen Sinn macht es, heute Theater zu spielen? Wir denken, mehr denn je jeden! Anfang des Jahres gab es eine Zeit größter Verunsicherung. Es konnte der Eindruck entstehen, Blicke seien ansteckend, in Kontakt zu gehen wäre ansteckend, Menschen zu bemerken, wahrzunehmen und auf sie einzugehen wäre ansteckend.

smart

Danach kam eine Zeit der Ruhe, der Solidarität, des Lächelns im Wissen, das gleiche Schicksal zu teilen. Die Welt wurde für eine kurze Zeit langsamer, achtsamer und wacher.

Und auf diese Episode folgte der Wunsch Einzelner, das große Ganze zu begreifen bzw. mehr zu wissen, als andere es tun. Haltungen und Meinungen drifteten auseinander und prallten später aufeinander wie Eisberge, Meteore oder gar wie kriegswilde Olifanten? Wir glaubten oder wussten oder glaubten zu wissen, einen Blick tief in den inneren Rat des Feindes geworfen zu haben.

An anderer Stelle schrieben wir, dass wir den „Herr der Ringe“ auf dem besten Weg sehen, ein moderner Mythos zu werden. Und Mythen stehen mit einem Bein in den Träumen und Sehnsüchten und mit dem anderen im Hier und Jetzt.

Und diese Verbindung interessiert uns. Was bedeutet es, wenn wir im Kontakt fürchten, uns einer Gefahr auszusetzen? Es ist zu unterstellen, dass Bilbo Beutlin sich seit dem Moment in dem er Gollum verschonte bewusst war, nunmehr seinerseits auf der Schwelle zum Tod zu stehen. Was bedeutet es, wenn um uns herum Stürme wehen die Länder hin und her werfen, dass ihre Grundfeste zu bersten drohen und wir die Geschehnisse der Welt aus dem Grün und der Fruchtbarkeit unseres Auenlandes betrachten?

Die Welt ist im Wandel! Wollen wir uns verkriechen und den Kopf in den Sand stecken oder Theater spielen und forschen?

Daniela und Roland

und unser Hygienekonzept (Stand August 2020):

Da es fahrlässig wäre, dies in den heutigen Tagen außer acht zu lassen, der Hinweis auf unser aktuelles Konzept. Änderungen sind jederzeit vorbehalten und richten sich nach den entsprechenden Entwicklungen. Vorangestellt sei, dass Theater in jeder Form naturgemäß auf Kontakt (körperlich, stimmlich, emotional) beruht. Gänzlich auf diesen zu verzichten wäre daher hinreichend absurd. In den auf zwei Stunden angesetzten Einheiten gilt folgendes:

  • wir führen eine Teilnehmerliste zu jedem Termin inkl. telefonischer Erreichbarkeiten
  • alle 30 Minuten unterbrechen wir für 5 Minuten das Training und werden ordentlich Luft rein lassen
  • bei der Anleitung des Trainings achten wir, soweit möglich, auf die Einhaltung der Abstände
  • die weiteren allgemeines Hygieneregeln gelten entsprechend
  • die Teilnahme am Kurs mit Mundschutz ist möglich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.